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10 Argumente für einen AHA ACLS Kurs

  1. Theorie zu Hause - Praxis im Kurs
Verlagerung der theoretischen Vorbereitung vor den ACLS Providerkurs durch Eigenstudium mit dem AHA Schulungshandbuch, das Sie zwei Monate vor Kursbeginn erhalten. Zur Überprüfung der theoretischen Vorbereitung und als Teilnahmevoraussetzung muss ein Selbsteinstufungstest absolviert werden.

  2. Wiederholung der Basismaßnahmen
Die Kompetenzen zur Durchführung der Basismaßnahmen bei einer Reanimation werden wiederholt und mit einem Kompetenztest dokumentiert.

  3. ACLS: Maßnahmen nach international einheitlichen Algorithmen
Kurze, einführende Unterrichtseinheiten wiederholen die theoretischen Vorbereitungen und rücken die Algorithmen als Handlungsgrundlage in den Vordergrund.

  4. Praxis, Praxis, Praxis
Das praktische Training besteht aus 34 Fallbeispielen und umfasst Patienten mit Kammerflimmern, Asystolie, Tachycardie, Bradycardie und Akutem Koronarsysndrom.
Mit den Guidelines 2010 sind die Algorithmen in Ihrer Darstellung vereinfacht worden und können so noch effektiver in Realsituationen eingesetzt werden.

  5. Arbeit und Struktur im Team
Die Aufgaben im Team werden klar verteilt und die Verantwortung wird eindeutig delegiert,
um Notfallpatienten optimiert zu versorgen. Wenn sich also ein Reanimationsteam mit Eintreffen weiterer Personen vergrössert, bleiben erfolgreiche Teamstrukturen erhalten.

  6. Kommunikation im Team
Kommunikation wird trainiert, um die Arbeit im Team effektiver zu machen: Geschlossene Kommunikationswege (closed loop), Klarheit, Respekt, Selbstreflektion und Überblick.

  7. Dokumentation und Re-Evaluation
Es wird in mehreren Ebenen dokumentiert und nach jedem Fallbeispiel findet eine Nachbesprechung in Form eines strukturierten Debriefings im Gesamt-Team statt.
 

Debriefing Teamkonzept der AHA

Foto: Debriefing durch die Teamleiterin mit den Teammitgliedern

 

  8. Klar durchstrukturiertes Training
Es werden keine Geschichten erzählt, keine langwierigen Diskussionen geführt, jeder hat immer etwas zu tun, keiner muss zuschauen. In den Prüfungsfallbeispielen teilt der Teamleiter sein Team selbständig ein. Die Kriterien haben alle Beteiligten durch das Training präsent, Erfolge werden gemeinsam und strukturiert erreicht.

  9. Kleine Trainingsgruppen
2 Instruktoren im Teamteaching trainieren nur 6 Teilnehmer. Die erfahrenen Trainer beraten und supervidieren direkt und indirekt die Teilnehmer zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung.
Die Leistungsfähigkeit des Notfallteams wird ständig gesteigert.

10. Zertifizierung
Nach einer schriftlichen und praktischen Erfolgskontrolle erhält jeder Teilnehmer die international gültige ACLS Provider Karte der American Heart Association. Alle AHA Trainings sind weltweit einheitlich. Auf dem internationalen Markt ist dies der Nachweis ihrer Kompetenzen, sich jederzeit einem zertifizierten Notfallteam anzuschließen. Zusätzlich erhalten ärztliche Teilnehmer von der Landesärztekammer Hessen 22 Fortbildungspunkte (weiter Infos: Hier). Zur offiziellen American Heart Rezertifizierung reicht nach 2 Jahren ein eintägiger Auffrischungskurs.


 

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